produkt / code.

Philipp Komma

Würzburg, Deutschland

Ich arbeite am liebsten in kleinen Teams, die Produktdenken und technische Umsetzung in einer Person brauchen. Kein Spezialist für eine Disziplin. Sondern jemand, der dort ansetzt, wo Produkt, Code und Teamdynamik ineinander übergehen.

Wonach ich gerade suche

  • Festanstellung als Product Engineer / Fullstack in einem mission-driven Tech-Umfeld
  • Am liebsten dort, wo interne Werkzeuge und Workflow-Software den Unterschied machen — Energie, Bau, Operations
  • Kleine bis mittlere Teams, klare Vision, hohes Tempo

Über mich

Ich bin am nützlichsten in kleinen Teams, die Klarheit, Momentum und jemanden brauchen, der selber anpackt. Ich habe in meiner Karriere eigentlich immer alles gleichzeitig gemacht: UX, Fullstack-Entwicklung, Cloud, AR, Stakeholder-Kommunikation, agile Prozesse.

Was das konkret heißt

Ich verstehe das Nutzerproblem, hinterfrage Annahmen, treffe Architekturentscheidungen, baue die Software, und kümmere mich um die Prozesse drumherum.

Wie ich arbeite

Ich treffe lieber eine gute Entscheidung heute als eine perfekte morgen. In kleinen Teams unter Druck ist Geschwindigkeit wichtiger als Perfektion. Ich arbeite am liebsten in Teams, die wissen, warum sie etwas bauen, aber Hilfe beim Wie brauchen.

Technologie

Daily: TypeScript, SvelteKit, Node, MongoDB/Postgres, Redis, Docker/Docker Swarm, AWS (zertifiziert).

Aktuell im Aufbau: React/Next.js, NestJS, GCP.

KI im Daily: Cursor und Claude Code.

Hintergrund: iOS/Swift, Unity/AR.

Nebenbei

Ich werfe fast jeden Tag Stahlkugeln. Boule (Pétanque) ist meine komische Obsession. Der Ärger über die schlechte digitale Infrastruktur dieses Sports war der Grund, Bouleboard zu bauen.

Und wer mit mir arbeitet, trifft ziemlich sicher meinen Hund.

Ausgewählte Arbeit

Creator @ Bouleboard

2025 — Heute

Digitale Plattform für Pétanque in Deutschland. Allein gebaut, von der ersten Idee bis zur produktiven Anwendung.

Tech: SvelteKit, Pocketbase, Docker Swarm, Hetzner, Umami.

Lead Engineer @ STRABAG SE

2023 — 2025

Zuerst das Team umgebaut. Gemeinsam mit dem Teamlead SCRUM etabliert und klarere Rollen geschaffen, damit ich mich als leitender Entwickler auf Produktreife konzentrieren konnte.

Das erste intern eingesetzte Produkt war ein Full-Circle-Moment: In der frühen AR-Phase hatten wir ständig Probleme mit der Größe und Komplexität eingehender BIM-Modelle. Also haben wir eine Plattform gebaut, die BIM-Modelle vollautomatisch in ihrer Komplexität reduziert — häufig um über 95% — und sie für Web-3D und AR vorbereitet. Die Plattform wurde schnell auch für Kundenpräsentationen und Messen eingesetzt.

Tech: SvelteKit, Node.js, AWS, Azure, Docker, Redis, Python, Blender, BullMQ, Figma.

Product Owner & Web Developer @ STRABAG SE

2022 — 2023

Isolierte AR-Anwendungen genügten den realen Anforderungen nicht. Produktreife braucht robuste Interfaces, Betrieb und Integrationen. Also habe ich angefangen Web-Development zu lernen, und parallel in meiner Freizeit die AWS Cloud Developer Associate Zertifizierung abgeschlossen.

Erste Projekte: ein interner URL-Shortening-Service mit QR-Workflow — heute über 2 Millionen Aufrufe, konzernintern als unternehmenskritisch eingestuft, läuft seit über drei Jahren stabil — und Automatisierungstools. Der eigentliche Wert dieser Phase war die Erkenntnis, dass ich dorthin gehe, wo das Problem ist — auch wenn das bedeutet, eine komplett neue Disziplin aufzubauen.

Tech: SvelteKit, Node.js, ffmpeg, Docker, AWS.

Product Owner & AR/Mobile Developer @ STRABAG SE

2020 — 2022

Der LiDAR-Sensor in modernen iPhones und iPads hat uns auf eine Idee gebracht: Kann man damit auf der Baustelle vermessen? Daraus entstanden zuerst schnelle Prototypen, dann ein vollständiger MVP (Unity + iOS nativ). Die Anwendung hat den gesamten Prozess von Vermessung über Planung bis zum unterschriebenen Angebot für private Bauvorhaben abgebildet.

Parallel habe ich mit externen AR-Anbietern zusammengearbeitet: deren Produkte evaluiert, Pilotprojekte mit echten Nutzern durchgeführt, und bei Erfolg den Rollout inklusive interner Marketingmaßnahmen koordiniert. Nicht alles muss selbst gebaut werden — aber alles muss sauber getestet und eingeführt werden.

Daneben: ein digitaler Angebots- und Abwicklungsprozess für die kleinen Asphalt- und Pflasterarbeiten im Konzern. Erst in Österreich mit zehn operativen Gruppen aufgesetzt, beim Rollout nach Deutschland an Kulturunterschieden zwischen Landesgesellschaften aufgelaufen — wichtige Lektion zur Skalierung über autonome Einheiten.

Meine erste Erfahrung als Product Owner. Und mein erstes Verständnis dafür, wie groß der Sprung von einem funktionierenden Prototyp zu einem Produkt ist, das im Feld überlebt.

Tech: Unity, Swift, PowerApps, ARKit, LiDAR.

AR Developer & Prototyping @ STRABAG SE

2018 — 2020

Erste Prototypen und MVPs für Augmented Reality im Bauwesen. Begonnen mit einem Forschungsprojekt im Facility Management: Gebäudetechniker konnten Leitungsverläufe und wartungsrelevante Bauteile per AR direkt vor Ort sehen, angebunden an Echtzeit-Gebäudedaten. Wartungspunkte hinter Wänden und abgehängten Decken lokalisieren; kleines Dokumentenmanagement für Wartungsprotokolle direkt an die AR-Anker gehängt.

Das Projekt weckte so viel Interesse, dass daraus weitere AR-Prototypen für Baustellen entstanden. Nutzer konnten erstmals ihre BIM-Modelle 1:1 im realen Kontext überlagern — primär für Soll-Ist-Vergleich für Durchbrüche, Erkennung von Gewerke-Kollisionen an Knotenpunkten, Change Requests aus dem Feld zurück an die Modellierer.

Tech: Unity, C#, ARKit, ARCore.

B.Sc. Mensch-Computer-Systeme @ Universität Würzburg

2015 — 2019

Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine. Frühe Spezialisierung auf Augmented Reality. Abschlussarbeit (1,0) über Spatial Presence in Mixed Reality.

Tech: Java, C#, Unity.